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Europawahlen entscheiden Zukunft Europas

Donnerstag, 25. April 2019, 19 Uhr im BIG Hörsaal der Universität Wien
(Universitätsring 1, 1010 Wien)

Bei den Wahlen am 26. Mai werden die Weichen für die Zukunft Europas gestellt. Neben der Zusammensetzung des Parlaments hängen die Besetzung des Rats und der Kommission. sowie die Strategie der EU in einem neuen wirtschaftlichen Umfeld und gegenüber dem Führungsanspruch Chinas, vom Ergebnis dieser Wahlen ab.

So unterschiedlich die vorliegenden Programme im Hinblick auf Mut und Konzeption der Reformvorschläge zur Bekämpfung von Ungleichheit und Klimawandel sind, eines haben sie alle gemeinsam: Eine Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen und sozialen Situation in Europa und dem Entscheidungsfindungsprozess in der Europäischen Union. Während die Mehrzahl der Parteien die Errungenschaften der EU in wirtschaftlichen Fragen und bei der Friedenssicherung würdigen, verlangen Populistische Gruppen eine weitreichende Rücknahme der Integration. Sie wollen den Vertrag von Maastricht aufkündigen und setzten in ihren Programmen auf isolierte Nationalstaaten. Für den Fall, dass ihren radikalen Forderungen nicht entsprochen wird, streben die populistischen Parteien offen den Austritt und sogar die Auflösung der EU und ihrer Institutionen an. 

Bei den Europawahlen entscheidet sich damit auch, ob Populismus oder Reformbewegungen die Zukunft Europas in der neuen weltwirtschaftlichen Ordnung bestimmen werden. Die Querdenkerplattform hat die Wahlprogramme analysiert und diskutiert sie mit führenden ExpertInnen aus der Meinungsforschung sowie der Wirtschafts- und Politikwissenschaft.



 



Populismus und Europawahlen

VERANSTALTUNG DER QUERDENKERPLATTFORM: WIEN-EUROPA

15. März 2019 im Haus der EU

Die Europawahlen im Mai entscheiden über die Zukunft des Europäischen Integrationsprozesses. Sie finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem von den USA und Russland destabilisierende Signale ausgehen und China zur führenden Wirtschaftskraft aufsteigt. In Europa übernehmen populistische Parteien eine Führungsrolle und entscheiden über Konfliktlösung, Dekarbonisierung und verantwortungsbewusste Globalisierung. Eine Partnerschaft mit den südlichen Nachbarn und eine Gestaltung der Migration, zum Vorteil von Herkunfts- und Zielländern, werden erschwert. In dieser Situation sind Gegenkonzepte zu Populismus und eine neue europäische Strategie notwendig, um das Friedensprojekt Europa zu sichern.

Am 15.März fand diesbezüglich eine Diskussion mit EU-Kommissar Johannes Hahn sowie eine Präsentation der neuen Studie der Querdenkerplattform durch Karl Aiginger mit anschließender Podiumsdiskussion mit Ulrike Lunacek (EU Parlament Vizepräsidentin a.D.), Karin Priester (Universität Münster), Sofia Maria Satanakis (Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik, AIES) im Haus der EU statt. Die Moderation erfolgte durch Petra Stuiber (Der Standard).

Die von Frau Sofia Maria Satanakis erwähnte Studie können sie unter diesem Link ansehen.


Klimawandel, Klimaschutz und KlimapionierInnen:

PLUS ZWEI GRAD – WARUM WIR UNS FÜR DIE RETTUNG DER ERDE ERWÄRMEN SOLLTEN: Im Gespräch mit Helga Kromp-Kolb, Karl Aiginger, Helga Krismer und Adam Pawloff

28. Februar 2019 im BSA-Generalsekretariat

Der Klimawandel ist präsenter denn je, auch auf der vermeintlichen „Insel der Seligen“ Österreich. Es drohen nicht nur Umweltschäden, sondern auch existenzbedrohende menschliche, wirtschaftliche und politische Katastrophen. Es genügt nicht, den Klimawandel technologisch zu bekämpfen. Der völkerrechtlich verbindliche Klimavertrag von Paris ist überdies nicht irgendeine weitere internationale Vereinbarung, dieser verlangt grundlegende Änderungen des Wirtschafts-, Finanz- und Gesellschaftssystems als notwendige Voraussetzung zur Erfüllung eines Ziels, den globalen Temperaturanstieg unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten, mit dem Bemühen, 1,5°C nicht wesentlich zu überschreiten. Der Klimawandel macht eine Transformation unvermeidlich, auch die Alternative, diese gemeinsame Vorgabe nicht zu erreichen, bringt eine Transformation mit sich, allerdings eine ungeplante. Sowohl das menschliche Wohlergehen als auch die Einhaltung der ökologischen Grenzen müssten gleichzeitig verfolgt werden, jedoch ohne gegeneinander ausgespielt zu werden. Die Probleme sind größer und nicht kleiner geworden, angesichts der Dominanz extrinsischer Werte bedarf auch einer Wertediskussion, in der Gesellschaft geführt werden muss, und eine Hinwendung zu intrinsischen Werten.

Link zur Veranstaltung

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Europa: Dialog

KARL AIGINGER

29. Jänner 2019 im Haus der Europäischen Union

Das heurige Jahr ist ein entscheidendes für Europa: im Mai wird ein neues Europäisches Parlament gewählt; neue Regierungen in vielen Mitgliedsländern verändern die politische Landschaft innerhalb der EU; Länder des Westbalkans stehen vor einem möglichen Beitritt. 

Es ist eine Zeit des Aufbruchs, die geprägt ist durch Konflikte. Eine neue Weltordnung setzt andere Maßstäbe als bisher: Nach dem Rückzug der USA aus ihrer wirtschaftlichen Vormachtstellung und dem Multilateralismus, stellt nun China diesen Führungsanspruch. Europa kann in dieser neuen Ordnung eine größere Rolle spielen und seine Verantwortung gegenüber dem heranwachsenden Player Afrika partnerschaftlich gestalten, um die damit verbundenen Chancen zu realisieren.

Link zum Video der Veranstaltung

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Klimapolitik: Vorteil für Vorreiter

30. Oktober 2018 im MUMUTH, Leonhardstraße 15, 8010 Graz

„Querdenken” – ein Motto mit dem die envietech2018 zum Neu-, Anders- und Umdenken in Zeiten globaler Transformationen anregen will. In der Entwicklung von Umwelttechnologien ist Österreich
in vielen Bereichen weltweit Vorreiter. Zur Bewältigung der größten Herausforderung der Menschheit
– dem globalen Klimawandel – benötigen wir technologische Lösungen, aber auch neue und kreative Ansätze sowie eine stärkere Beteiligung der Gesellschaft. In diesem Sinn werden auf der envietech2018erfolgreiche technologische Innovationen aus der Energie- und Umwelttechnik vorgestellt. Spannende Keynotes und Diskussionen mit ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gehen zudem der Frage nach, wie Querdenken innovative Umwelttechnologien vorantreiben und wertvollen Input für neue Herangehensweisen auf gesellschaftlicher Ebene liefern kann.

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Diskussionsveranstaltung der Querdenkerplattform:
Wien - Europa

PARTNERSCHAFT MIT AFRIKA ENTSCHEIDET EUROPAS ZUKUNFT: Ideen für den bevorstehenden Afrika-EU Gipfel

14. Dezember 2018 in der Diplomatischen Akademie

Am 14. Dezember tagte in der Diplomatischen Akademie in Wien eine Diskussionsveranstaltung der Querdenkerplattform Wien-Europa zum bevorstehenden Afrika-EU Gipfel. Besprochen wurden Herausforderungen, denen sich Afrika in den kommenden Jahren zu stellen hat, ebenso wie die Position und Strategie Europas für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika.

Den konzeptionellen Rahmen stellte Karl Aiginger bei seiner Begrüßungsrede vor, indem er auf das rasante Bevölkerungswachstum Afrikas, politische Umbrüche, ethische Konflikte und weitere Problemlagen unserer Nachbarkontinenten verwies. Dr. Aiginger legte sein Augenmerk auf die historische Verantwortung Europas gegenüber Afrika, sowie vor allem auf diverse wirtschaftliche wie auch politische Interessen einer Zusammenarbeit Europas mit Afrika. So hat Europa die Chance, sich als verlässlicher Wirtschaftspartner zu positionieren. Auch stünden weniger Menschen vor der Herausforderung ihre Lebenschancen in anderen Ländern zu suchen.

Europa kann vor allem durch Vorbildwirkung bei der Fachausbildung wie auch durch Innovationen seinen Beitrag leisten. Afrika muss hierbei verfügbaren Modelle und Technologien nach eigenen Gegebenheiten adaptieren und weiterentwickeln. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum ohne Zölle in Afrika und zwischen Afrika und Europa sind zudem anzustreben. Migration muss zirkulär werden und in Hinblick auf eine Reduktion des Brain Drain und zur Verstärkung positiver Lerneffekte, mit Rückkehr nach einigen Jahren verbunden werden. Digitalisierung, Mobile Government und Smartphones werden eine entscheidende Rolle spielen, sowohl bei der Armutsbekämpfung als auch bei der Verbesserung der Lebenschancen in Afrika. Eine Partnerschaft mit gegenseitigem Vertrauen ist zu entwickeln. Dafür muss Europa seine Subventionen für Agrarprodukte abbauen und darauf verzichten, am illegalen Kapitalexport und beim Waffenimport weiter mitzuverdienen. Die Zivilbevölkerung in Afrika aber auch in Europa sollte an der anzustrebenden Partnerschaft stärker beteiligt werden.

Pressemeldungen

Programm zum Downloaden

Präsentationen von Karl Aiginger und Adams Bodomo zum Download

Ö1 Journal Panorama


Diskussionsveranstaltung

Auf dem Weg nach Paris - Für eine enkelfitte Zukunft im 21. Jahrhundert

6. Dezember 2018 im EEÖ

Am 6. Dezember 2018 veranstaltete der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), ein Zusammenschluss verschiedener Akteure im Bereich um nachhaltige Energien, eine Diskussionsveranstaltung und präsentierte sein Maßnahmenpaket „Klima- und Energieplan 2030“ zur Gestaltung der Zukunft.

Der Energie- und Klimaplan (NEKP) des EEÖ dient dabei als Grundlage für die Erstellung des nationalen Energie- und Klimaplanes für Österreich, der kompatibel mit dem Pariser Klimaabkommen ist und langfristig sichere, saubere und leitbare Energieversorgung garantiert. Er gewährleistet, dass die heimischen Arbeitsplätze Konsumenten und Unternehmen langfristig vor negativen Auswirkungen eines veralteten Energiesystems Geschütz werden.

Maßnahmenpaket des EEÖ

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Pressekonferenz und Buchpräsentation

Vorrang Mensch! Antworten auf Zukunftsfragen

Unsere Weltwirtschaft und Gesellschaft ändern sich in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Doch wie lässt sich die Balance zwischen einer leistungsfreundlichen Wirtschaft, Solidarität und Umweltschutz aufrechterhalten? Das Rezept zur Bewahrung dieses Gleichgewichtes wurde bereits vor 30 Jahren von Josef Riegler und einigen anderen europäischen Vordenkern entwickelt und in weiterer Folge von der FCG in das Grundsatzprogramm aufgenommen: die „Ökosoziale Marktwirtschaft“.

Auf Initiative von Norbert Schnedl wurde anlässlich des 80. Geburtstages von Josef Riegler das Buch „Vorrang Mensch“ vom Verlag DTW – Denk- und Textwerkstatt! produziert und im Oktober 2018 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.


Europas einzige Chance ist Bildung

Motor für interne Reformen und externe Partnerschaften

Am 11. Juni 2018 fand die Präsentation & Podiumsdiskussion der Querdenkerplattform: Wien - Europa in Kooperation mit der ÖGfE zum Thema “Europas einzige Chance ist Bildung” mit Johannes Hahn, Paul Schmidt, Guntram Wolff und Karl Aiginger im Haus der Europäischen Union statt.

Es wurde darüber diskutiert, dass Europa interne Reformen, aber ebenso neue Partnerschaften mit der potenziell dynamischen, wenn auch instabilen und heterogenen Nachbarschaft im Osten und im Süden braucht. Die Stärke Europas liegt in den Bereichen Bildung, Konfliktlösung, Digitalisierung und Rechtsstaatlichkeit, nicht bei militärischen Interventionen und auch nicht in Großprojekten wie Seidenstraßen, Pipelines und Staudämmen, die von China forciert werden. Die Förderung immaterieller Investitionen und die Zusammenarbeit mit Nachbarn wird entscheiden, ob Europa von einem “ring of friends” oder einem “ring of fire” umgeben sein wird. 

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Fotos: © Alice Schnür-Wala


EUROPÄISCHE NACHBARSCHAFT: GROßE RISIKEN, NOCH GRÖßERE CHANCEN

Am 9. Mai 2018 veranstaltete die Querdenkerplattform: Wien-Europa eine Preisverleihung und Diskussion zur europäischen Nachbarschaftspolitik in der Diplomatischen Akademie.

In einem „Call for Papers" hat die Querdenkerplattform StudentInnen dazu eingeladen, Bachelor-, Masterarbeiten und Seminararbeiten zur „Europäischen Nachbarschaftspolitik" einzureichen. Die eingereichten Arbeiten umfassen Themen vom arabischen Frühling über bisherige Europäische Politik, endogene Technologieentwicklung, neue Partnerschaften, verantwortungsbewusster Globalisierung bis zu Erfolgsbeispielen zirkulärer Migration und dem zunehmenden Einfluss Chinas. Ein Komitee wissenschaftlicher FachexpertInnen wählte im April die besten Arbeiten.

Die Preisverleihung wurde von einer Podiumsdiskussion über die Risiken und Chancen in der Europäischen Nachbarschaft begleitet und diskutiert auch Entscheidungen, die während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft angesprochen werden müssen.

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CEE Cercle Talk

On 19th April the CEE Circle Talk on “Economic Development and Civil Society in CEE" (in cooperation with the Policy Crossover Center: Vienna-Europe) took place at the WU Wien.  Karl Aiginger talked about “European partnership with Eastern neighbors including the Near and Middle East”.

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The Crisis of Democratic Capitalism

Am 19. Dezember 2017 hielt Martin Wolf (Chief Executive Commentator, The Financial Times) einen Vortrag auf der WU-Wien zum Thema "The Crisis of Democratic Capitalism". Die zentrale Rolle des Populismus in der politischen Arena der westlichen Gesellschaft wirft einige Fragen bezüglich der Interaktion des wirtschaftlichen und politischen Systems, sowie der Nachhaltigkeit der vorherrschenden liberaldemokratischen Strukturen auf. Wolf stellte auch sein neues Buch vor. 

 
Martin Wolf und Karl Aiginger diskutierten verschiedenste Ideen zum Thema "The Crisis of Democratic Capitalism" auf der WU-Wien.

Martin Wolf und Karl Aiginger diskutierten verschiedenste Ideen zum Thema "The Crisis of Democratic Capitalism" auf der WU-Wien.

 

"FÜR EINE AKTIVE NACHBARSCHAFTSPOLITIK EUROPAS" - DYNAMIK STÄRKEN, FLUCHTURSACHEN ELIMINIEREN

Am 22. November 2017 veranstaltete die Querdenkerplattform: Wien-Europa eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Für eine aktive Nachbarschaftspolitik Europas - Dynamik stärkten, Fluchtursachen eliminieren". 

Die Nachbarländer Europas bieten als eine Zone potentiell hoher Dynamik menschliche Ressourcen, kulturelle Vielfalt und erneuerbare Energien. Politische Umbrüche und Konflikte behindern allerdings ihre Entfaltung und führen zu Flüchtlingsströmen, ethnischen Konflikten und auch zu neuen Hegemonialansprüchen Chinas, Russlands und der Türkei. Populismus und Renationalisierungstendenzen in den benachbarten Regionen stellen das Europäische Projekt in Frage. Eine aktive Nachbar-schaftspolitik Europas kann die Nachbarn – von Eurasien über den Schwarzmeerraum, den Nahen und Mittleren Osten und Afrika – zu Partnern machen. Sie soll gleichzeitig eigenständige Strukturen aufbauen sowie Jugend, Frauen und NGO´s stärker in den Reform-prozess einbauen. Dies würde auch die Position Europas in der Globalisierung stärken. Dafür muss internationales Kapital angeworben werden, Investitionen und Technologietransfer gestärkt und die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen ausgebaut werden. Fehler der bisherigen Entwicklungshilfe müssen dabei vermieden werden.

Nach einer Begrüßung durch Helene Schubert (OeNB) präsentierte Karl Aiginger die neue Studie der Querdenkerplattform: Wien-Europa "European Partnership Policy: Fostering Dynamics and Fighting Root Causes of Flight" und  Wolfgang Petritsch (Präsident der Austrian Marshall Plan Foundation) kommentierte die Studie. Es folge eine Videobotschaft des EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik Johannes Hahn. Unter der Moderation von Roland Adrowitzer (ORF) gab es anschließend eine Podiumsdiskussion mit  Karl Aiginger, Konstantin Huber (BMF Internationale Finanzinstitutionen, Exekutivdirektor Weltbank), Martin Brunkhorst (Europäische Investitionsbank), Wolfgang Petritsch und Barbara Weghofer (Peace Building Advisor, Kenya).

Programm zum Downloaden 

Dokumente der Veranstaltung

Folien der Veranstaltung

Foto Credits: Daniel Nuderscher


Karl Aiginger erhielt Ehrenzeichen des Europäischen Forum Alpbach

Karl Aiginger erhielt am 20. August 2017 in Alpbach, im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Tiroltages, das Ehrenzeichen des Europäischen Forum Alpbach. Weitere Auszeichnungen gingen heuer an Bundespräsident a.d. Dr. Heinz Fischer und Prof. Helga Nowonty.

Das Ehrenzeichen wird seit der Gründung des Forums an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Art und Weise für das Forum Alpbach verdient gemacht haben.


EUROPA MUSS DIE GLOBALISIERUNG GESTALTEN

Am 4. Juli 2017 veranstaltete die Querdenkerplattform: Wien-Europa eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Europa muss die Globalisierung gestalten. 

Die Globalisierung hat weltweit für deutliche Verbesserungen gesorgt. So hat sie beispielsweise Armut und Säuglingssterblichkeit reduziert. Aber die Wirkungen sind nach Ländern und Personengruppen unterschiedlich. Dies gilt auch für Europa, das kein Verlierer der Globalisierung ist. Europa – als derzeit größter Wirtschaftsraum der Welt – sollte dabei eine größere Rolle als bisher einnehmen und dafür eintreten, dass seine sozialen und ökologischen Standards, europäischen Werte und Technologien gestärkt werden. Ein größerer Beitrag Europas zur Gestaltung der Globalisierung kann ergänzend zur Friedensmission zu einem neuen Europäischen Narrativ sowie zu wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Stärke werden. 

Nach der Begrüßung durch Paul Schmidt (ÖGfE), präsentierte Karl Aiginger die neue Studie der Querdenkerplattform: Wien-Europa „Die Globalisierung verantwortungsbewusst und europäisch gestalten“. Es folgten Botschaften von Dennis Snower (ifw Kiel) und Außenminister Sebastian Kurz. Anschließend diskutierten unter der Moderation von Eric Frey (Der Standard): Karl Aiginger (Querdenkerplattform: Wien-Europa, WU- Wien), Gabriel Felbermayr (IFO Institut München), Elisabeth Springler (FH BFI Wien, Lehrgang „Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung”, Marshall Plan Chair New Orleans 2008/9) und Hannes Swoboda (Europäisches Parlament, Fraktionsvorsitzender em.).  

Programm zum downloaden

Folien: Aiginger - Die Globalisierung gestalten! Verantwortungsbewusst, mit europäischem Stempel

Dokumente der Veranstaltung

Mitschnitt der Veranstaltung

In Kooperation mit der ÖGfE, der Vertretung der Europäischen Kommission und dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, WinQuadrat und dem Wirtschaftspolitischem Club. 

Foto Credits: Haus der Europäischen Union


Mehr oder weniger Europa?

Das Dilemma zwischen globalen Herausforderungen und nationalem Gestaltungswunsch

Am 27. Februar 2017 veranstaltete  die Querdenkerplattform: Wien - Europa ihr erstes Event mit dem Thema "Mehr oder weniger Europa?". Klimaerwärmung, Finanzstabilität, politische Konflikte und Migration erfordern internationale Antworten. Die Mehrzahl der Europäer wünscht sich prinzipiell auch mehr europäische Lösungen, steht aber den konkreten Maßnahmen skeptisch gegenüber. Der Ausweg aus dem Dilemma könnte eine gezielte Erweiterung des nationalen Spielraums gerade durch bessere europäische Lösungen heißen. 

Karl Aiginger  (Querdenkerplattform: Wien - Europa)  präsentierte das Working Paper "Mehr nationale Souveränität durch mehr Europa" und Katharina Gnath (Bertelsmann Stiftung) präsentierte die Studie "What Millennials Think about the Future of the EU and the Euro". Unter der Leitung von Hans Bürger (ORF) diskutierten anschließend Karl Aiginger (Querdenkerplattform: Wien - Europa), Erza Aruqaj(Wirtschaftspolitische Akademie), Katharina Gnath (Bertelsmann Stiftung) und Paul Schmidt (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik). 

Programm zum Download

Präsentation: Mehr oder weniger Europa (Querdenkerplattform)

Präsentation: Was denkt die Jugend über die Zukunft der EU und des Euro?(Bertelsmann Stiftung - Gnath) 

Vorgetragene Dokumente: Mehr oder weniger Europa? - Aiginger  

Das copyright für alle Graphiken in der Präsentation "Was denkt die Jugend über die Zukunft der EU und des Euro?" liegt bei der Bertelsmann Stiftung. 

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik und der Wirtschaftspolitischen Akademie. In Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission und dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich. 

Foto Credits: Haus der Europäischen Union


Die Zukunft Europas im Brennpunkt

Die KREMSER BANK lud am 17.11.2016 zum traditionellen Vereinsabend ein. Prof. Karl Aiginger stellte seinen Vortrag "Die Zukunft Europas sowie die Konkurrenzfähigkeit Österreichs" vor und präsentierte die Querdenkerplattform: Wien - Europa. 

Folien der Veranstaltung: zum downloaden

Fotos der Veranstaltung


EUROPA ZWISCHEN GLOBALISIERUNG UND RENATIONALISIERUNG

Am 8. November 2016 wurde anlässlich der Verleihung der Honorarprofessur an Prof. Karl Aiginger  der Vortrag "Europa zwischen Globalisierung und Renationalisierung" an der WU-Wien gehalten. 

Hier zum Programm

Pressenotiz: zum downloaden

Folien der Veranstaltung: zum downloaden

Fotos der Veranstaltung


Europa - restart eines erfolgsprojektes?

Der Wirtschaftspolitische Club (http://neu.wipol.at/) lud am 22. Oktober 2016 zur Diskussion mit Karl Aiginger, über die Herausforderungen der Europäischen Union, ein. 

Folien der Veranstaltung: zum downloaden